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Pressearchiv 2018

"Pfusch am Bau" und "Mein Recht" – Nussbaum und Horwath als Team, Donnerstag, 19. April 2018, ab 20.15 Uhr bei ATV


Wien, 17. April 2018. Das gabs noch nie: Fallübergabe von Nussbaum auf Horwath. Familie Wohlauf ruft Günther Nussbaum zu ihrem Rohbau ins steirische Rohrbach an der Lafnitz. Sie wollten sich ihren Traum vom Haus im Grünen erfüllen – müssen den Bau aber nun abreißen lassen. 2014 haben sie einen Baumeister mit der Ausführung beauftragt, zusätzlich zum ursprünglich geplanten Bau sollte gleich auch noch ein Zubau durchgeführt werden, ein neuer Plan entstand. Doch 2015 kommt es zum Knall: Das Haus wurde nach dem falschen Plan gebaut, ist falsch situiert und muss nun abgerissen werden. Es steht ganze vier Meter zu nahe zum Nachbargrundstück, drei Meter zu nahe an der Straße. "Für uns Baulaien war es schwer nachvollziehbar, wir haben uns blind auf den Baumeister verlassen", sagt Thomas Wohlauf. "Das war unser Traum vom Haus, aber es ist ein Scherbenhaufen. Wir haben all unser Geld reingesteckt, aber das ist weg", ist Barbara frustriert. 160.000 Euro haben die Wohlaufs für ihren verpfuschten Rohbau bezahlt, für eine Klage ist kein mehr Geld da. Herr Wohlauf: "Wir haben fast 3.000 Euro Monatsbelastung, ich hab mir inzwischen einen Nebenjob gesucht." Baumängel sind vorhanden und werden auch von Günther Nussbaum aufgedeckt, doch er sagt klar: "Das ist eine Rechtssache – da brauch ich einen Anwalt" und ruft seinen Kollegen Christian Horwath, der umgehend auf der Baustelle erscheint. Und diesen Fall in seiner Sendung "Mein Recht – Ich geb nicht auf!" um 21.20 Uhr weiterverfolgen wird. Zu allererst muss Christian Horwath den Abrissbescheid ein weiteres Mal prolongieren, da er zuerst Beweise sichern möchte, um dann eine solide Klage einzubringen und den Wohlaufs zu ihrem Recht zu verhelfen. Auch ein Termin mit dem Bauunternehmer und einem Sachverständigen direkt auf der Baustelle steht an und siehe da, der Bauunternehmer liefert dabei ein Teilgeständnis. Doch er gibt auch den Wohlaufs Schuld, da es Änderungswünsche und neue Pläne gab. Horwath nimmt an: "Das Ganze will er nicht ausbaden." Die Wohlaufs "sind sich keiner Schuld bewusst, wir haben uns auf ihn verlassen". Doch das werden die Gerichte entscheiden. Und so können die Wohlaufs wieder hoffen, denn durch Horwaths Einschreiten verlagert sich das Geschehen von der Baustelle in den Gerichtssaal. Und auch, wenn er natürlich nicht von Heute auf Morgen geht, so besteht für die Wohlaufs doch wieder Hoffnung auf Gerechtigkeit.

Außerdem wird Günther Nussbaum von Familie Schwarzenbach nach Oberösterreich gerufen. Die Familie kämpft mit einem massiven Schimmelproblem in ihrem Miethaus, erschwerend kommt hinzu, dass Frau Schwarzenbach Asthmatikerin ist. Bei der Begehung stellt Nussbaum fest: "Das ist die Schimmelhölle. Bei einem Asthmatiker muss ich hier von Lebensgefahr sprechen. Die müssen nicht nur raus. Die müssen JETZT raus." Und Frau Schwarzenbach leidet stark unter dem Notstand: "Ich hab mit der Luft Probleme, hab Atemnot und muss einen Spray nehmen. Auch die Haare gehen mir schon aus." Aufgrund des Schimmels haben die Mieter einen Teil der Zahlungen einbehalten, was zu einem Gerichtstermin führte und nun steht eine Räumung an. Die Schwarzenbachs wollen hier gar nicht wohnen bleiben, doch sie streben einen sauberen Schlussstrich an. Kann Nussbaum hier helfen?

Der weitere Fall von Christian Horwath: Der 41-jährige Klagenfurter Karl Wurzer wollte sein Erspartes vermehren und ließ sich auf ein Internetgeschäft ein. Erklärt wurde es ihm so: "Man investiert sein Kapital, damit wird spekuliert. Aber es werden keine Aktien gekauft, sondern man verdient an den Käufen und Verkäufen der Broker." Er versuchte es mit 5.000 Euro und bekam schon ein paar Tage darauf 368 Euro raus. Somit war für ihn klar, dass das System funktioniert. Er investierte 27.000 Euro, bekam nach drei Wochen kalte Füße und wollte sein Geld zurück. Doch darum kämpft er seit mittlerweile zwei Jahren. Nun wendet er sich an Christian Horwath, der im Zuge seiner Recherchen entdeckt, dass der Klagenfurt bei weitem nicht der Einzige ist, der scheinbar über den Tisch gezogen wurde …